Donnerstag, 6. Oktober 2016

[OT] Blut spenden. Leben retten.

***XXL-Off-Topic*** Die Blutspende - für die, die es bisher noch nicht geschafft haben, an einer Blutspende teilzunehmen, möchte ich einen kleinen Einblick ins dunkle Licht der Nadeln und des "Schmerzes" *hust* geben.

Quelle: Deutsches Rotes Kreuz - DRK.de
Die Frau glitt mit einem Finger über meinen inneren Ellenbogen, bis sie eine Vene fand. »Jetzt pikst es gleich ein bisschen ...« 
Ich war von ihren Worten ganz benommen und spannte vor Aufregung die Oberschenkelmuskeln an. Sie klopfte ein paar mal auf meinen rechten Arm, dann schob sie die Nadel unter meine Haut. Dabei spürte ich ein leichtes Stechen im Arm und drückte mich fester gegen die Rückenlehne der klapprigen Liege. »Okay. Und nun entspannen Sie sich.«
Ich nickte. Schließlich stützte ich meinen Arm auf dem Tisch neben der Liege und sah stumm zu, wie mein Blut durch einen Schlauch von der Nadel in meinem Arm in einen Beutel daneben tropfte. Die Zeit rann so schnell dahin wie die ablaufende Flut. Andererseits hatte ich das Gefühl, schon viel länger hier zu sein als nur wenige Minuten. Die ganze Prozedur über, während ich die Nadel in meinem Arm tapfer ertrug, wusste ich, dass ich es für einen guten Zweck tat.

Die meisten Menschen haben bei ihrer ersten Blutspende Angst vor der Nadel, doch ich hatte im Grunde viel mehr Angst davor, dass mein Kreislauf schlapp machen könnte. Die Blutspende war für mich eine spontane Aktion, die über die Lautsprecher unserer Schule durchgesagt wurde, woraufhin ich nicht lange überlegen musste, da ich schon häufiger mit dem Gedanken gespielt habe, als Blutspenderin aktiv zu werden. Bevor ich zum Blutspenden auf die Liege konnte, wurde mein Hämoglobinwert gemessen und meine Blutgruppe durch einen kleinen Picks in den Finger bestimmt. Die Prozedur an sich tat mir nicht weh und abgesehen von einem etwas unangenehmen Druck in der Nähe der Einstichsstelle, habe ich über die 10-15 Minuten hinweg, die die Blutabnahme gedauert hat, kaum etwas gespürt, und seltsamerweise war mir danach auch kein bisschen schwindelig.

Eine kleine Tat mit großer Wirkung: Blut spenden, rettet Leben! Und deswegen werde ich in drei Monaten wieder dabei sein und habe auch gleich einige meiner Freunde dazu überredet mitzukommen.

Spendet ihr Blut? Ich hoffe, ich konnte euch für dieses oft vernachlässigte Thema interessieren.

1 Kommentar:

  1. Hey =)

    Schöner Beitrag und ich muss zugeben, dass ich schon lange nicht mehr bei der Blutspende war. Früher öfters. Allerdings habe ich das auch nicht so schön in Erinnerung, weil ich beim letzten Mal Probleme mit Schwindel hatte und sowieso schon unter Kreislauf leide. :-( An sich natürlich eine wichtige Sache, aber auch nur dann wenn es dem Spender auch nicht allzu sehr belastet.

    Ganz liebe Grüße
    Katie♥

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