Mittwoch, 14. Dezember 2016

[Rezension] Seelenkrieger - Blutgeboren von Eyrisha Summers

Die mal'akhanischen Krieger kommen nicht zur Ruhe. Gerade erst haben sie die Gefahr durch den Ur-Drachen Xavier abgewehrt, als auch schon eine neue Bedrohung auf sie wartet.

Immer mehr blutleere Leichen tauchen in den Straßen New Yorks auf und alles deutet darauf hin, dass hier Vampire am Werk waren. Vampire in den Straßen von Manhattan - Wesen, von denen keiner geglaubt hatte, dass sie wirklich existieren könnten. Als wäre dies nicht bereits Grund zu allerschlimmster Besorgnis, verschwindet auch noch Michaels kleine Schwester Anuri. Trotz einer groß angelegten Suche können die Krieger sie nicht finden und vergehen vor Sorge um das junge, verwöhnte Mädchen.

Ist auch sie das Opfer eines Vampires geworden und können die Krieger sie noch rechtzeitig finden, bevor ihr etwas Schlimmes zustößt?

Und dann taucht auch noch ein alter Bekannter wieder auf und spielt sein böses Spiel mit den eisernen Kämpfern. Können sie diesen erneut bezwingen oder wird es am Ende Opfer geben, mit denen keiner gerechnet hat ...
Quelle: Amazon

ÜBER DAS BUCH

Titel: Seelenkrieger - Blutgeboren
Autor: Eyrisha Summers 
Erscheinungsdatum: 29.11.2016
Verlag: BookRix
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 472
ISBN: / (eBook)
Preis: 2,99 (eBook)
Reihe?: Ja; Teil 3 von ?

Meine Meinung

Im dritten Band der "Seelenkrieger"-Reihe von Eyrisha Summers, steht die junge Anuri im Mittelpunkt, die es satt hat, wie ein Kind behandelt zu werden. Als die einzige weibliche Geborene ihrer Spezies lässt ihr Bruder ihr nur wenig Freiheiten: Sie darf das Haus kaum verlassen, darf nicht ausgehen und nicht mit anderen Leuten verkehren. Außerdem wird Anuri das Gefühl nicht los, von allen Männern ihrer Art nicht für voll genommen zu werden. Eines Tages überlistet Anuri ihren Wächter, um zumindest eine Nacht, als normaler Mensch leben zu können, bis sie in Raphaels Arme fällt und das Unheil seinen Lauf nimmt ...

Die Mischung aus Romantasy und Erotik, macht die "Seelenkrieger"-Reihe und damit auch den dritten Band "Blutgeboren" zu etwas besonderem. Der Schreibstil, sowie die Geschichte sind, wie nicht anders von Eyrisha Summers gewohnt, spannend und packend, so dass man sich voll und ganz in das Geschehen hineinversetzen kann.

Die Geschichte wird auch im dritten Band wieder aus verschiedenen Blickwinkeln in der dritten Person erzählt, doch dieses Mal gehen diese leider nicht so sehr ineinander über. Das liegt nicht zuletzt an dem Vorhandensein verschiedener parallel verlaufender oder einander überlagernder Handlungsstränge, die einen jeweils anderen Schauplatz haben.

Es werden nämlich zwei verschiedene Handlungsstränge parallel zueinander beschrieben, die am Ende zusammenlaufen. Die Geschichte von Anuri und Raphael und die des "alten Bekannten".

Anuri lässt sich nicht so leicht unterkriegen – vor allem wird sie unterschätzt, das merkt man auch als Leser sofort, sodass man schon nach wenigen Seiten von den attraktiven Kriegern genervt ist, die sie bloß wie ein kostbares Möbelstück behandeln. Das rechne ich hoch an und zeugt von der Liebe zum Detail, aber auch vom Geschick der Autorin, beim Leser ein Kopfkino entstehen zu lassen. Gerade dieses Kopfkino hat mich wirklich in Rage gebracht, denn du wirst immer nur so behandelt, wie du dich behandeln lässt.

Also ... wieso, Anuri? Wieso?

Buch-Tipp

Die Fortsetzung ist der Autorin geglückt, jedoch hat der ständige Perspektivwechsel aus meiner Sicht zu große Brüche in der Handlung verursacht, da er mich regelrecht aus dem Konzept gebracht hat. Im Großen und Ganzen fand ich "Blutgeboren" sogar erfrischender als sein Vorgänger "Drachenlady" – nicht zuletzt da es sich zu einem großen Teil auf die bereits im Titel erwähnten Blutgeborenen konzentriert. Die sind neu.

UND WAS IST DAS BITTE FÜR EIN GEMEINES ENDE, liebe Eyrisha?! :D

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!!♥

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