Freitag, 24. Februar 2017

[Real Life Talk] Einfach man selbst sein, wie geht das? Die Identitätskrise.

»Sei einfach du selbst, dann lieben dich alle so, wie du bist.«
Ich nickte, obwohl ich nicht so recht begriff, was sie damit sagen wollte, aber ich spürte, dass etwas Wichtiges hinter dieser Aussage stand. Ich musste ich selbst sein.
Wie sollte man dann aber eigentlich sein, wenn man gar nicht wusste, wer man war?
Heute möchte ich mal ein Thema anschneiden, das nicht direkt etwas mit Büchern zu tun hat:

die Identitätskrise.

Ich kenne sie. Ihr kennt sie. Wir alle kennen sie. Bei dem einen ist sie stärker ausgeprägt als bei dem anderen und bei mir ist sie schon seit Jahren ganz besonders schlimm.

Wer bin ich überhaupt? Tue ich damit recht, mich u.A. durch meine Herkunft, durch meine Hobbys und Fähigkeiten definieren zu wollen und was für eine Rolle spielen dabei die Leistungen, die ich erbringe?

Diese Fragen spielen auch eine zentrale Rolle in der Fantasy Geschichte, an der ich gerade schreibe. Ich bin immer wieder auf der Suche nach einem unentdeckten Talent an mir selbst, will etwas "gut" können, durch das ich mich definieren kann, will sagen können, ich bin eine gute Malerin, eine Sängerin, ein kreativer Kopf, ein Genie beim Schachspielen usw. oder suche schlichtweg nach irgendeinem Grund für meine Existenz. Ja, ich BIN eine Grüblerin und leide schon seit Jahren unter zu vielem Nachdenken über das Leben, die Liebe, die Welt, Enten, Pferde, Nüsse ... ÜBER ALLES!

Wie sieht es bei euch aus?

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