12 Fragen an mich selbst rund um das Thema Bücher

Hallo, Freunde der Nacht! Heute möchte ich über Bücher im Allgemeinen sprechen – oder vielmehr schreiben. Der nachfolgende Artikel ist von der lieben Ruth aka Lila Blumenwiese inspiriert, die vor mehreren Monaten einen Beitrag namens "Culture Club: Let’s Talk About … Books – 17 Fragen" veröffentlicht und dazu eingeladen hat, ihre 17 Fragen in einem eigenen Beitrag ebenfalls zu beantworten. Ich fand die Idee ganz gut, um euch einen kleinen Einblick in meine langjährige Beziehung zu Büchern zu geben. Nun folgt eine leicht verkürzte Variante mit zwölf Fragen. Viel Spaß beim Lesen!

1. Welches Buch hast du am häufigsten gelesen? 
Vermutlich irgendeinen der neun Bände der "Night World"-Reihe von Lisa J. Smith. Da ich im Alter von zwölf Jahren kaum Geld für Bücher zur Verfügung hatte (und in der Hinsicht sehr, sehr geizig war), habe ich die wenigen Bücher, die ich damals mein Eigen nennen durfte, immer und immer wieder gerereadet. Dazu zählten unter anderem mehrere Bänder eben dieser Reihe, von denen ich jeden circa vier- bis sechsmal gelesen habe, bevor ich zum Kauf neuer Büchern übergegangen bin. – Kleiner Fakt am Rande: Mittlerweile ist genau das Gegenteil der Fall. Ich kaufe jeden Monat eine nicht ganz unbeträchtliche Menge neue Bücher und habe nur selten Zeit, alte zu rereaden. Natürlich könnte ich mir die Zeit nehmen, aber wenn ich ganz ehrlich bin, ist meine Bücher-Wunschliste in den letzten Jahren so lang geworden, dass meine oberste Priorität einfach woanders liegt.

2. Dein Lieblingsklassiker? 
Puh, ich bin keine Klassikerleserin. Aber da Harry Potter mittlerweile zu einem "modernen Klassiker" geworden ist ... nun ja. Meine Antwort lautet Harry Potter.

3. Wie viele ungelesene Bücher stehen in deinem Bücherregal?
Es müssten circa 20 ungelesene Bücher in meinem Bücherregal stehen, mal mehr, mal weniger. An der Zahl tut sich meistens nicht viel. Ich finde es schön, jederzeit eine kleine Auswahl an Bücher parat zu haben und würde meinen SuB (Stapel ungelesener Bücher) auf keinen Fall missen wollen.

4. Wer ist dein literarischer Traumtyp?
Mein literarischer Traumtyp ist vermutlich der selbstlos, bedingungslos und hingebungsvoll liebende High Lord of the Night Court Rhysand aus der "A Court of Thorns and Roses"-Trilogie von Sarah J. Maas oder der liebevoll verträumte Lazlo aus der "Strange the Dreamer"-Dilogie von Laini Taylor, dem für seine große Liebe keine Ziele und Träume zu unerreichbar sind.

5. Dein Lieblingsgenre?
Eindeutig Fantasy. Ab und zu lese ich mal etwas Richtung Dystopie und Science Fiction. Selten Contemporary aller Art und (Psycho-)Thriller, letzteres am liebsten von Sebastian Fitzek. Aber in den Genres Fantasy, Dystopie und Science Fiction fühle ich mich eindeutig am meisten zu Hause, was sich auch in meinem Bücherregal widerspiegelt, das zu 80-90% aus Romanen dieser Gattungen besteht.

6. Das schönste Buchcover?
Die schönsten Buchcover hat meiner Meinung nach die "Rebel of the Sands"/"Amani"-Trilogie von Alwyn Hamilton. Egal wie viele Neuzugänge dazukommen, die Cover sind in der Kategorie „Augenweide“ seit Jahren die ungeschlagene Nummer eins in meinem Bücherregal. Welch ein Augenschmaus! Die Farben laden zum Eintauchen in neue Welten ein und vermitteln ein Gefühl von orientalischem Flair, das Lust auf mehr macht.

                
Bildrechte © Faber & Faber

7. Liest du im Original oder lieber die Übersetzung?
Ich lese lieber im Original, da ich schlechte Übersetzungen ins Deutsche zu meiden versuche. Ich habe in der Vergangenheit zu oft schlechte Übersetzungen in die Finger bekommen und jedes Mal voller Ärger gedacht: "Hätte ich doch bloß die englischsprachige Ausgabe gekauft!". Das Ende der Geschichte: Mittlerweile lese ich nur noch auf Deutsch, wenn ich mich für ein Buch interessiere, das von einem/einer deutschsprachigen Autor/in geschrieben wurde. Natürlich ist nicht jede Übersetzung schlecht – ich bin in diesem Punkt schlichtweg wenig risikobereit.

8. Die beste Schullektüre, die du jemals lesen musstest?
Krabat. Ich erinnere mich nicht an viel aus Krabat, aber ich weiß, dass es die wohl am wenigsten langweilige Schullektüre gewesen sein muss, weil wegen Fantasy und so. Lessings Emilia Galotti und Nathan der Weise konnte ich während meiner Schulzeit zum Beispiel so gar nichts abgewinnen.

9. Mit welchem Buchcharakter kannst du dich am besten identifizieren?
Seit ich denken kann, laufe ich verträumt durch die Gegend, wenn nicht gar durchs ganze Leben – deshalb ist meine Antwort Donatella Dragna aus der "Caraval"-Trilogie von Stephanie Garber. Denn Donatella ist durch und durch eine Träumerin. Im Gegensatz zu mir heimst sie sich zwar nicht überall den Titel der Verpeilsten ein, aber im Großen und Ganzen ist sie mir in vielen Punkten ähnlicher als die meisten Romanfiguren, die ich kenne.

10. Wonach ist dein Bücherregal sortiert?
An erster Stelle ist mein Bücherregal grob nach Genre sortiert (bei Contemporary unterscheide ich nicht zwischen Young Adult und New Adult oder Erotik), an zweiter Stelle nach Größe, so dass gleichgroße Bücher in den meisten Fällen beieinanderstehen. Reihen trenne ich nicht – das ist für mich ein absolutes No-Go. Ansonsten versuche ich darauf zu achten, dass alles farblich miteinander harmoniert.

11. Nach welchem Verfahren kaufst du Bücher?
Am häufigsten kaufe ich auf Empfehlung oder weil ich den Autor beziehungsweise die Autorin mag. Aus dem Grund kommt es öfters mal vor, dass ich mir den Klappentext gar nicht durchlese. Wenn doch, ist dieser im Regelfall der wichtigste Kaufgrund. Die äußere Aufmachung des Buches ist nur zweitrangig, da meiner Meinung nach nichts dagegen spricht, eins mit hässlichem Cover zu kaufen, sofern einem der Klappentext zusagt.

12. Welchen Autor liest du am liebsten?
Für einen Autoren/eine Autorin, den/die ich am liebsten lese, kann ich mich nicht entscheiden – da gibt es mehrere. Meine Top 3 sind auf alle Fälle Jay Kristoff (Illuminae & Nevernight) Leigh Bardugo (Shadow and Bone, Six of Crows & King of Scars) und Sarah J. Maas (Throne of Glass & A Court of Thorns and Roses).

Sonstige Bildrechte © Anna Ebeling (Holla die Buchfee)

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